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  • 41751 Viersen-Dülken
    Kirche St. Cornelius

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  • 40627 Düsseldorf-Unterbach
    Kirche St. Mariä Himmelfahrt

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  • 31134 Hildesheim
    Michaeliskirche

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    15:52
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  • 53111 Bonn
    Münsterbasilika St. Martin

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    15:54
    h
  • 40668 Meerbusch-Lank
    Kirche St. Stephanus

    Temperatur:
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    °C
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    15:53
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  • 52062 Aachen
    DOM

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    15:54
    h
  • 83253 Rimsting
    Kirche St. Nikolaus

    Temperatur:
    18,2
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    %rH
    letzte Messung:
    15:50
    h
  • 50676 Köln
    Krypta Maria im Kapitol

    Temperatur:
    19,1
    °C
    Feuchte:
    78,7
    %rF
    letzte Messung:
    15:51
    h

Aktuelles

04.07.2016

„175 Jahre MAHR - JUBILÄUM“

Kurzes Innehalten war angesagt; nicht nur an die letzten 175 Jahre denken, sondern mit Kunden und...

03.06.2016

Teilnahme am B2RUN-Lauf

Bei der 1. Auflage des B2RUN-Laufes (vormals actimonda-Businessrun) am 12. Mai durch den Tivoli und...

29.03.2016

"Sie bringen Wärme nicht nur in Kirchen"

AZ, 16. März 2016

  • MAHR Elektrowerkstatt
    Entwicklung, Bau und Test der MAHR-Actherm® -Regelung für Kirchen
  • MAHR Elektrowerkstatt
    Test einer MAHR-Actherm® Regeltechnik für Kirchen
  • Dom zu Aachen
    ... seit 1912 mit einer MAHR Kirchenheizung

Glossar

Begriff suchen:

BDE
Abkürzung für:

Betriebs Daten Erfassung

Betriebs Daten Erfassung

Brennwert
Definition:

Ist auch eine Bezeichnung für eine spezielle Form eines Heizkessels.
Wenn man Wasser konstant erhitzt, so wird es irgendwann einmal ca. 100°C warm. Wenn man dann weiterhin Wärme zuführt, bleibt die Temperatur des Wassers konstant, aber das Wasser verwandelt sich kontinuierlich in Dampf mit einer Temperatur von ca. 100°C. Das bedeutet, dass für die Umwandlung vom flüssigen in den gasförmigen Zustand Energie zugeführt werden muss. Da grundsätzlich jeder physikalische Vorgang auch rückgängig gemacht werden kann, bedeutet das, dass beim Kondensieren von Gasen Wärme freigesetzt wird.

In einem Brennwertkessel werden die Rauchgase durch Wärmeausnutzung so weit abgekühlt, dass die darin enthaltene Feuchtigkeit (bei Gas immerhin 1 Liter Wasser pro m3 Gas) auskondensiert. Die dabei freigesetzte Energie kann dann zusätzlich zum Heizen genutzt werden.

CTA
Definition:

Raumlufttechnische Anlagen

Duplex-Funktion
Definition:

Dieser Begriff weist darauf hin, dass die Regeltechnik zwei Funktionen hat, nämlich neben der reinen Temperaturregelung wird auch die relative Luftfeuchtigkeit überwacht. Wenn einmal die relative Luftfeuchtigkeit, z.B. in einem sehr kalten Winter oder wenn unvernünftig hohe Temperaturen gewünscht werden, zu stark absinkt, kann eine Regeltechnik mit Duplex-Funktion eingreifen und vermeidet so ein weiteres Absinken der Luftfeuchtigkeit. Dies geschieht durch eine Senkung der Heizleistung, wodurch allerdings auch einmal die gewünschte Raumlufttemperatur nicht erreicht werden kann. Da jedoch gleichzeitig der Schutz der Einrichtung erhöht wird, macht eine solche Schaltung in einer Kirche mit wertvoller Einrichtung Sinn.

Empfindungstemperatur
Definition:

Die vom Menschen empfundene Temperatur setzt sich aus verschiedenen Werten zusammen. Wichtigsten Einfluss haben dabei die Lufttemperatur und die mittlere Temperatur der den Menschen umgebenden Flächen. In einem Raum mit einer Lufttemperatur von 20°C, aber sehr kalten Umgebungsflächen, wird sich keine Behaglichkeit einstellen. Auch Luftgeschwindigkeiten sowie die relative Luftfeuchtigkeit spielen bei der Ermittlung einer Empfindungstemperatur eine große Rolle.

ETB
Abkürzung für:

Équipement technique de bâtiments

TGA ist die Abkürzung für Technische Gebäudeausrüstung. Andere verwandte Wörter für die Technische Gebäudeausrüstung sind Gebäudetechnik oder Haustechnik. Richtig sollte es jedoch Technische Gebäudeausrüstung heißen. Die Abkürzung TGA wird zumeist im Zusammenhang von verschiedenen Begriffen geschrieben und genannt. So wird mit TGA Schwimmbad oder Schwimmbad TGA die Technik rund um Schwimmbäder, zur Installation, Aufstellung und der Schwimmbadreinigungsanlagen bezeichnet.

Weitere Bereiche der Technischen Gebäudeausrüstung sind zum Beispiel TGA Klima, TGA Sanitär und TGA Energie. Die Begriffe nach dem TGA bezeichnen also immer die Art der Gebäudeausrüstung, die gerade gemeint ist.

Mit allen drei Begriffen, also Technische Gebäudeausrüstung, Gebäudetechnik oder Haustechnik, sind alle technischen Einrichtungen und Anlagen gemeint, die in einem Gebäude installiert sind und zur Funktion oder dem Betrieb des Gebäudes benötigt werden bzw. erforderlich sind.

Heizautomatik
Definition:

Bestandteil vieler Regeltechniken, um die Veränderungen der Raumlufttemperatur langsam ablaufen zu lassen. Früher gab es Heizungsanlagen, die in einer Stunde die Temperatur im Kirchenraum um 4 oder 5K (°C) anhoben. Da hierdurch die relative Luftfeuchtigkeit sehr schnell und stark absank, wodurch Einrichtungsgegenstände gefährdet waren, wurden von uns schon vor vielen Jahrzehnten Heizautomatiken eingeführt. Dadurch konnte die Aufheizgeschwindigkeit festgelegt und überwacht werden. Üblich sind heute Aufheizgeschwindigkeiten von 1 K/h bis 1,5 k/h.

Hygroskopisch
Definition:

Bezeichnung für Stoffe und Materialien, die im Feuchtigkeitsaustausch mit der sie umgebenden Luft stehen und die auf Veränderungen der umgebenden Feuchtigkeit reagieren. Klassische hygroskopische Stoffe sind z.B. Holz, Leder, Stoffe, Leinwände. Vollkommen unhygroskopisch sind hingegen Metalle oder Glas.

Kelvin
Definition:

Kelvin ist ähnlich wie „Celsius“ eine Temperaturangabe, die sich jedoch nicht auf das Gefrieren von Wasser (0°C) und das Verdampfen von Wasser (100°C) bezieht, sondern auf die tiefste mögliche Temperatur, also ca. minus 273 °C bezieht. Eine Temperaturdifferenz von 1°C entspricht einer Temperaturdifferenz von 1K. Die Temperatur von 0°C entspricht somit ca. 273 K, eine Temperatur von 20°C entspricht somit ca. 293 K. Die Vorschriften besagen, dass Temperaturdifferenzen in „K“ (Kelvin) anzugeben sind.

Klimaregulierendes Lüften
Definition:

In Kirchen mit wertvoller Ausstattung wird eigentlich immer angestrebt, die relative Luftfeuchtigkeit in definierten Grenzen zu halten, um Schäden an der Ausstattung zu vermeiden. Ein Instrument hierzu kann das klimaregulierende Lüften sein. Dabei werden ständig Temperatur und Feuchte im Kirchenraum und draußen ermittelt und miteinander verglichen. Wenn die Regelung dann zu dem Schluss kommt, dass durch Vergrößerung des Luftwechsels zu viel Feuchtigkeit hinausgelüftet oder aber zu geringe Feuchtigkeit aufgefüllt werden kann, wird automatisch ein Lüftungsvorgang gestartet. Dies kann z.B. durch automatisches maschinelles Öffnen vorhandener Fensterflügel oder Einschalten eines Ventilators und Öffnen einer Außenluftklappe erfolgen. Im umgekehrten Fall, wenn also eine Lüftung schädlich wäre, würde auch ein manueller Lüftungswunsch vermieden.

Konvektion
Definition:

Natürliche oder erzwungene Luftbewegung. Beispiele: An einem warmen Heizkörper wird Luft erwärmt und steigt auf oder durch einen Ventilator wird Luft an einer Heizfläche vorbeigeführt, wobei sich die Luft erwärmt.

Luft
Definition:

Luft ist ein Gas, welches die gesamte Erde wie eine Hülle umgibt. Trockene Luft besteht im Wesentlichen aus Stickstoff (ca. 75%) und Sauerstoff (ca. 23%) Der Rest setzt sich aus unterschiedlichen Edelgasen zusammen. Auch wenn man es nicht spürt: Luft hat auch ein Gewicht, sie wiegt bei 20°C ca. 1,15 kg/m3

In der Praxis beinhaltet Luft aber auch unterschiedliche Mengen von Wasser in Form von gelöstem und unsichtbarem Wasserdampf sowie diverse Verunreinigungen.

Luft
Definition:

Luft ist ein Gas, welches die gesamte Erde wie eine Hülle umgibt. Trockene Luft besteht im Wesentlichen aus Stickstoff (ca. 75%) und Sauerstoff (ca. 23%) Der Rest setzt sich aus unterschiedlichen Edelgasen zusammen. Auch wenn man es nicht spürt: Luft hat auch ein Gewicht, sie wiegt bei 20°C ca. 1,15 kg/m3

In der Praxis beinhaltet Luft aber auch unterschiedliche Mengen von Wasser in Form von gelöstem und unsichtbarem Wasserdampf sowie diverse Verunreinigungen.

Luftfeuchtigkeit
Definition:

Absolute Luftfeuchtigkeit

Luft ist ein Gas, in dem auch Wasser in Form von unsichtbarem Dampf enthalten ist. Dabei gilt, dass die Luft umso mehr Wasser(dampf) tragen kann, je wärmer sie ist. Die absolute Feuchtigkeit gibt nun an, wie viel Wasser gerade in einem m3 oder einem kg Luft enthalten sind.
Luft mit einer Temperatur von 0°C z.B. kann maximal nur ca. 4 g Wasser, Luft mit einer Temperatur von 20°C hingegen kann schon ca. 16 g Wasser pro kg Luft tragen.

Luftfeuchtigkeit
Definition:

Relative Luftfeuchtigkeit

Luft ist ein Gas, in dem auch Wasser in Form von unsichtbarem Dampf enthalten ist. Dabei gilt, dass die Luft umso mehr Wasser(dampf) tragen kann, je wärmer sie ist.

Luft mit einer Temperatur von 0°C z.B. kann maximal nur ca. 4 g Wasser, Luft mit einer Temperatur von 20°C hingegen kann schon ca. 16 g Wasser pro kg Luft tragen. Wenn also 0-grädige Luft tatsächlich ca. 4g Wasser trägt, ist sie vollkommen gesättigt, sie weist also eine relative Luftfeuchtigkeit von 100% auf. Wenn diese Luft dann auf 20°C erwärmt wird, könnte sie ja ca. 16 g Wasser tragen, sie hat aber nur 4g. Somit ist sie nur zu einem Viertel gesättigt, man spricht von einer relativen Luftfeuchtigkeit von nur noch 25%.

Im umgekehrten Fall, wenn also Luft von 20°C und 16g Wasser(dampf) auf 0°C abgekühlt wird, kann die Luft anschließend nur noch 4 g tragen. Die Differenz, in diesem Fall also ca. 12g Wasser werden als Pfütze ausfallen.

Lufttemperatur
Definition:

Die Lufttemperatur wird mit einem Thermometer gemessen und in °C angegeben. Der Wert alleine sagt jedoch nicht alles über die vom Menschen empfundene Temperatur aus, da auch die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen eine Rolle spielen. (siehe auch Empfindungstemperatur)

Luftwechsel
Definition:

In jedem Raum, in jedem Gebäude gibt es einen Luftwechsel.  Dieser resultiert im Wesentlichen aus Undichtigkeiten in der  Gebäudehülle (undichte Fenster, Türspalte, in Kirchen fehlende  Schlusssteine usw.), den thermischen Drücken sowie den äußeren  Windlasten. Der Luftwechsel wird in einer Zahl angegeben, woraus  abzulesen ist, wie oft das Volumen pro Stunde ausgetauscht wird. Moderne  und dichte Wohngebäude weisen eine Luftwechselzahl von vielleicht nur  0,1 auf, eine kleine gotische Kapelle mit undichten, einfachverglasten  Fenstern hingegen kann eine Luftwechselzahl von über 1 erreichen. Die  Luftmenge, die sich durch den Luftwechsel austauscht, muss natürlich von  der Heizungsanlage wieder aufgeheizt werden, was Energie kostet. Aus  diesem Grund sollte die Luftwechselzahl besonders in der kalten  Jahreszeit in der Regel gering gehalten werden.

Miscanthus

Riesen-Chinaschilf (Miscanthus × giganteus)

Riesen-Chinaschilf (Miscanthus × giganteus) ist eine natürliche Kreuzung aus dem Chinaschilf (Miscanthus sinensis) und Miscanthus sacchariflorus. Es stammt ursprünglich aus Japan. Um 1935 wurde Miscanthus × giganteus von Japan über Dänemark nach Mitteleuropa eingeführt.

Riesen-Chinaschilf verfügt über den sogenannten C4-Metabolismus, eine unter bestimmten Umweltbedingungen besonders ergiebige Form der Photosynthese; daher zeichnet sich die Pflanze, verglichen mit den C3-Pflanzen, unter bestimmten klimatischen Bedingungen durch eine besonders hohe Biomasseleistung aus. Sie kann auch im europäischen Raum Wuchshöhen von bis zu vier Metern erreichen und wird deshalb vermehrt als nachwachsender Rohstoff zur energetischen und stofflichen Nutzung angebaut.

Quelle: Wikipedia

MSR
Abkürzung für:

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik bezeichnet ein technisches und wissenschaftliches Fachgebiet, das an Fachhochschulen und Universitäten gelehrt wird. Das Arbeitsfeld stellt einen Bereich der Automatisierungstechnik dar und ist ein Teil der Elektrotechnik.

In diesem Fachgebiet werden die sich oft überschneidenden Erscheinungen der Messtechnik, Steuerungstechnik und der Regelungstechnik in Verbindung betrachtet. Es wird oft auch als MSR- oder EMSR-Technik für Elektrisches Messen, Steuern und Regeln bezeichnet.


(Quelle: Wikipedia)

MSR
Abkürzung für:

Measuring and control technology

Niedertemperatur
Definition:

Früher wurden Warmwasserkessel für Systemtemperaturen von 90/70°C ausgelegt. Das bedeutet, dass vom Kessel 90grädiges Wasser in das System gepumpt wurde, welches dann nach Abkühlung in den Heizflächen mit 70°C wieder zum Kessel zurückkam und wieder aufgeheizt wurde.

In Niedertemperaturkesseln werden aus Gründen einer höheren Wirtschaftlichkeit und zur Reduzierung von Stillstandsverlusten niedrigere Temperaturen, in der Regel ca. 75°C Vorlauf und 50°C Rücklauf, gefahren.

PQ

Präqualifikation

Bei der Präqualifizierung handelt es sich um eine allgemeine Eignungsprüfung von Unternehmen aus der Perspektive öffentlicher Auftraggeber, die unabhängig von tatsächlichen Vergaben durchgeführt wird. Um sich zu präqualifizieren, müssen Unternehmen die einzelnen Nachweise zur Sachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit bei einer Präqualifizierungsstelle einreichen. Unternehmen, die sich präqualifiziert haben, können ihre Eignung für öffentliche Aufträge dann durch einen Verweis auf ihre Mitgliedschaft in einer Präqualifizierungsliste nachweisen.

RLT
Definition:

Raumlufttechnische Anlagen

RLT
Definition:

Raumlufttechnische Anlagen

Sanitärtechnik
Definition:

Gebäudeeinrichtungen, die der alltäglichen menschlichen Hygiene, letztlich also der Gesunderhaltung dienen. Zur Sanitärtechnik zählen u.a. keramische Produkte (Badewannen, Toiletten, Waschbecken usw.) sowie Armaturen / Mischbatterien.

Sanitärtechnik, im allgemeinen Sinne die Bezeichnung für den Zweig der Haustechnik, der sich u.a. mit der Herstellung und dem Einbau von sanitären Einrichtungen in Bädern, Toiletten, Waschräumen und Küchen beschäftigt. Diese Technik findet überall dort Anwendungsbereiche, wo hygienische einwandfreie Installation gefordert wird: z.B. in Schwimmbad, Krankenhäuser, Fitnesscenter, etc.

Schwitzwasser
Definition:

Wenn feuchte Luft mit sehr kalten Flächen in Berührung kommt, kann es vorkommen, dass die Luft den in ihr gelösten Wasserdampf nicht mehr tragen kann - die Feuchtigkeit kondensiert aus. Der sich so bildende Wasserfilm oder die sich bildenden Wassertropfen werden als Schwitzwasser bezeichnet.

Taupunkttemperatur
Definition:

Jeder kennt das Phänomen, wenn er im Sommer eine kalte Flasche aus dem Kühlschrank herausholt: Schon nach kurzer Zeit ist die Flasche außen von einem Feuchtigkeitsfilm überzogen. Dabei handelt es sich um Luftfeuchtigkeit, die sich an den kalten Flächen niederschlägt. Auch das Beschlagen des Küchenfensters beim Kochen ist auf diese physikalischen Zusammenhänge zurückzuführen.

Die Temperatur, bei der dieses Niederschlagen von Luftfeuchtigkeit beginnt, nennt man die Taupunkttemperatur.

TGA
Abkürzung für:

Technische Gebäudeausrüstung bzw. Gebäudetechnik

TGA ist die Abkürzung für Technische Gebäudeausrüstung. Andere verwandte Wörter für die Technische Gebäudeausrüstung sind Gebäudetechnik oder Haustechnik. Richtig sollte es jedoch Technische Gebäudeausrüstung heißen. Die Abkürzung TGA wird zumeist im Zusammenhang von verschiedenen Begriffen geschrieben und genannt. So wird mit TGA Schwimmbad oder Schwimmbad TGA die Technik rund um Schwimmbäder, zur Installation, Aufstellung und der Schwimmbadreinigungsanlagen bezeichnet.

Weitere Bereiche der Technischen Gebäudeausrüstung sind zum Beispiel TGA Klima, TGA Sanitär und TGA Energie. Die Begriffe nach dem TGA bezeichnen also immer die Art der Gebäudeausrüstung, die gerade gemeint ist.

Mit allen drei Begriffen, also Technische Gebäudeausrüstung, Gebäudetechnik oder Haustechnik, sind alle technischen Einrichtungen und Anlagen gemeint, die in einem Gebäude installiert sind und zur Funktion oder dem Betrieb des Gebäudes benötigt werden bzw. erforderlich sind.

TGA
Abkürzung für:

Technical building equipment

VDI 6022
Definition:

In ihrer aktuellen Fassung vom Juni 2006 Blatt 1 und Juli 2007 Blatt 2, werden in dieser Hygienerichtlinie die grundlegenden Anforderungen an die Planung, Herstellung, Errichtung, die Wartung und den Betrieb von RLT – Anlagen und Geräten definiert.

VDI 6022 Abs. 3.3 „ Soweit gesundheitsrelevante Richtwerte oder technische Kotrollwerte nicht vorliegen, gilt als Mindestanforderung, dass die Luftqualität durch die RLT – Anlage in keinem Bereich verschlechtert wird.“ Daraus ergibt sich die Anforderung der VDI 6022, alle RLT – Anlagen spätestens 3 Monate nach ihrer ersten Inbetriebnahme einer Hygieneerstinspektion zu unterziehen. Alle bereits bestehenden oder neu errichteten Anlegen sind durch regelmäßige Hygieneinspektionen zu überprüfen.

Anlagen mit Luftbefeuchtung:    alle 2 Jahre
Anlagen ohne Luftbefeuchtung:    alle 3 Jahre

Die Anwendung der VDI 6022 ist durch die Arbeitsstättenverordnung, die Arbeitsstättenrichtlinie und das Arbeitsschutzgesetz gesetzlich eingerahmt. Diese Vorschriften fordern »…eine Luftqualität, die im Wesentlichen der Außenluft entspricht…« und verlangen »…die umgehende Beseitigung von Ablagerungen und Verunreinigungen in RLT – Anlagen.«

Wärmebedarfslastabhängige Regelung
Definition:

Frühere Heizungsanlagen kannten nur die Betriebszustände „Ein“ oder „Aus“, also Wärmeabgabe 100% oder 0%. Mit dieser Form einer Einfachstregelung war es natürlich kaum möglich, exakte und konstante Temperaturen zu erreichen. Selbst wenn nur „ein wenig“ Wärme gebraucht wurde, förderte die Heizung 100% Wärme in den Raum. Teilweise deutliche Temperaturschwankungen und wirtschaftliche Nachteile waren die Folge.

Abhilfe schaffte die wärmebedarfslastabhängige Regeltechnik, die konstant die vorhandene Temperatur mit der gewünschten Temperatur vergleicht und daraufhin die Heizungsanlage regelt. Wenn eine große Abweichung festgestellt wird, wird auch eine große Wärmezufuhr eingeschaltet, bei einer kleinen Abweichung nur eine kleine Leistungsabgabe eingeschaltet. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn die eigentliche Heizung einen mehrstufigen Betrieb ermöglicht und wenn all diese Funktionen vollautomatisch ablaufen und nicht manuell geschaltet werden müssen. Diese Funktion ist schon seit mehr als 30 Jahren Bestandteil all unserer Regeltechniken.