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  • 40627 Düsseldorf-Unterbach
    Kirche St. Mariä Himmelfahrt

    Temperatur:
    19,1
    °C
    Feuchte:
    61,2
    %rF
    letzte Messung:
    23:58
    h
  • 31134 Hildesheim
    Michaeliskirche

    Temperatur:
    20,9
    °C
    Feuchte:
    56,0
    %rF
    letzte Messung:
    23:59
    h
  • 53111 Bonn
    Münsterbasilika St. Martin

    Temperatur:
    23,1
    °C
    Feuchte:
    50,4
    %rF
    letzte Messung:
    23:56
    h
  • 40668 Meerbusch-Lank
    Kirche St. Stephanus

    Temperatur:
    20,0
    °C
    Feuchte:
    60,6
    %rF
    letzte Messung:
    23:58
    h
  • 52062 Aachen
    DOM

    Temperatur:
    20,7
    °C
    Feuchte:
    58,6
    %rF
    letzte Messung:
    00:00
    h
  • 83253 Rimsting
    Kirche St. Nikolaus

    Temperatur:
    18,5
    °C
    Feuchte:
    63,1
    %rH
    letzte Messung:
    23:59
    h
  • 50676 Köln
    Krypta Maria im Kapitol

    Temperatur:
    19,0
    °C
    Feuchte:
    77,8
    %rF
    letzte Messung:
    23:56
    h

Aktuelles

04.07.2016

„175 Jahre MAHR - JUBILÄUM“

Kurzes Innehalten war angesagt; nicht nur an die letzten 175 Jahre denken, sondern mit Kunden und...

03.06.2016

Teilnahme am B2RUN-Lauf

Bei der 1. Auflage des B2RUN-Laufes (vormals actimonda-Businessrun) am 12. Mai durch den Tivoli und...

29.03.2016

"Sie bringen Wärme nicht nur in Kirchen"

AZ, 16. März 2016

  • Kirche St.-Hubertus, Grosselfingen
    MAHRCALOR®- Kirchenheizung Baujahr 2010
  • MAHR Archiv
    Informationen und Grundrisse tausender Kirchen lagern in unserem Archiv
  • St. Petri zu Lübeck
    MAHR Actherm® Regeltechnik für 22.000 m3 Kirchenraum
  • Sankt Johann, Denkingen
    MAHR-Kirchenheizung 1978 – Langlebig durch Qualität und regelmäßige Wartung
  • Dom und Liebrauenkirche in Trier
    MAHR Heizsysteme im UNESCO-Welterbe
  • Kirche im Winter
    Nur durch Nutzung können Kulturgüter erhalten werden

Warmluftheizungen

Aufbau:

Luft wird über einen oder mehrere Ventilatoren aus dem Kirchenraum angesaugt, in einem Filter gesäubert, an warmen Heizflächen vorbeigeführt und wieder in den Kirchenraum gefördert. Selbstverständlich können die Anlagen mit Schalldämpfern, Brandschutzklappen usw. ausgerüstet werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zentralen und dezentralen Warmluftheizungen. Von einer zentralen Warmluftheizung spricht man, wenn die Erwärmung der Luft an einer Stelle, also zentral, erfolgt. Bei einer dezentralen Warmluftheizung erfolgt die Erwärmung der Luft an mehreren, unterschiedlichen Stellen.

Vorteile dieser Systeme sind:

  • Bei vorhandener und intakter Luftkanalanlage (inkl. Dämmung) recht preiswerte Technik, über die auch eine durchgängige Temperierung der Gebäudehülle und somit ein Schutz vor Kondensation sichergestellt werden kann.
  • In jedem Fall eine hervorragende und schnelle Regelbarkeit
  • Anpassung der Anlagentechnik an den Wärmebedarf sichert eine definierte Raumlufttemperatur zu einem festgelegten Zeitpunkt.
  • Durch Filteranlagen sinnvoller Beitrag zur Sauberhaltung der Kirche
  • Je nach Ausrüstung bieten Warmluftheizungen auch die Möglichkeit, z.B. im Sommer oder auch nach einem gut besuchten Gottesdienst mit Außenluft zu lüften.

 

Nachteile des Systems sind:

  • Je nach System können höhere Investitionskosten als bei einigen der anderen Heizsysteme auftreten.
  • Die Filterung stellt einen wichtigen Beitrag zur Sauberhaltung des Kirchenraums dar, bedarf aber einer Reinigung alle 4 bis 6 Wochen. Somit ergibt sich ein höherer Wartungsaufwand für den Betreiber.  


Immer wieder werden durch Hersteller eines anderen Systems alte Vorurteile zu Warmluftheizungen zitiert. Der Vollständigkeit halber nennen wir hier einige davon und geben dazu einige sachliche Hinweise.

Vorurteil:
„Durch solche Gebläse wird ja nur der Staub und der Schmutz im Kirchenraum verteilt“

Antwort:
Falsch! Die natürlichen Luftbewegungen, die im Laufe eines Jahres in einem Kirchenraum auftreten (beheizt oder unbeheizt), betragen ein Vielfaches der Luftbewegungen, die von einer Luftheizung hervorgerufen werden. Bei fachkundiger Projektierung und sauberer Ausführung einer Warmluftheizung gibt es lediglich unmittelbar oberhalb eines Warmluftgitters eine deutlich spürbare Luftbewegung. Wenn man sich gleichzeitig anschaut, welche Mengen an Staub und Schmutz durch eine vernünftige Filteranlage aus der Luft heraus gefiltert werden, so kann gesagt werden, dass dank einer Luftheizung mit Filterung deutlich weniger Staub und Schmutz umgewälzt werden als ohne jegliche Heizung.     

Vorurteil:
Durch Warmluftheizungen werden extrem hohe Temperaturschichtungen im Kirchenraum erzeugt.

Antwort:
Falsch. Dieses Vorurteil basiert auf ganz frühen Warmluftheizungen (nach dem II. Weltkrieg) die mit ungeregelter Zulufttemperatur und nur einer Rumpfkanalanlage (nur einem Warmluftgitter) arbeiteten. Heutige Anlagen mit einer verzweigten Luftkanalanlage oder gar eine dezentrale Warmluftheizung mit einer modernen Regeltechnik helfen, die Temperaturdifferenz zwischen Bodennähe und Gewölbe deutlich zu reduzieren.
Im Rahmen einer europäischen Forschungsarbeit wurden im Jahr 2004 Messungen an einer von uns installierten Mahrcalor®-Heizungsalage durchgeführt und dabei konnte wiederum nachgewiesen werden, dass frühere Aussagen von einer Temperaturschichtung von 15 bis 20°C bei Luftheizungen in den Bereich der Fabel zu verbannen und damit vollkommen falsch sind. Gemessen wurden dort Temperaturunterschiede von nur 1 bis 2°C bei einer Raumhöhe von ca. 15m! Diese geringe Temperaturspreizung wurde auch in der Michaeliskirche in Hildesheim, in der eine Mahr-Heizung ist, festgestellt. Ein neutrales Gutachten aus dem Jahr 2009 bestätigt, dass in dem über 16 m hohen Raum nur eine Temperaturschichtung von weniger als 1,5 K vorliegt – ein ausgezeichneter Wert.

Vorurteil:
Durch die Warmluftheizung wird die Ausstattung gefährdet und die Orgel wird „verheizt“

Antwort:
Falsch. Diese Gefährdung ist bei sensibler Projektierung auszuschließen. Das Vorurteil entstand, da früher tatsächlich Heizungsanlagen ausgeführt wurden, bei denen z.B. der Warmluftstrom unmittelbar an hygroskopischen Materialien (Holz, Leinwand, Leder usw.) vorbei strömen konnte und dort durch provozierte Quell- und Schwindvorgänge zu Schäden geführt haben.
Auch ein unvernünftig hohes Aufheizen des Kirchenraums hat vielfach aufgrund der damit verbundenen Reduzierung der relativen Luftfeuchtigkeit zu Schäden an den Einrichtungsgegenständen geführt. Unsere heutigen Regeltechniken sind selbstverständlich in der Lage, solche Fehler zu unterbinden.