Kontakt

+49 241 9560-0  Mail

Messdatenportal

  • 41751 Viersen-Dülken
    Kirche St. Cornelius

    Temperatur:
    17,6
    °C
    Feuchte:
    70,8
    %rF
    letzte Messung:
    08:45
    h
  • 40627 Düsseldorf-Unterbach
    Kirche St. Mariä Himmelfahrt

    Temperatur:
    19,9
    °C
    Feuchte:
    71,3
    %rF
    letzte Messung:
    08:43
    h
  • 31134 Hildesheim
    Michaeliskirche

    Temperatur:
    18,5
    °C
    Feuchte:
    68,2
    %rF
    letzte Messung:
    08:45
    h
  • 53111 Bonn
    Münsterbasilika St. Martin

    Temperatur:
    19,4
    °C
    Feuchte:
    72,0
    %rF
    letzte Messung:
    08:45
    h
  • 40668 Meerbusch-Lank
    Kirche St. Stephanus

    Temperatur:
    19,0
    °C
    Feuchte:
    66,8
    %rF
    letzte Messung:
    08:42
    h
  • 52062 Aachen
    DOM

    Temperatur:
    20,1
    °C
    Feuchte:
    72,6
    %rF
    letzte Messung:
    08:45
    h
  • 83253 Rimsting
    Kirche St. Nikolaus

    Temperatur:
    18,5
    °C
    Feuchte:
    68,0
    %rH
    letzte Messung:
    08:44
    h
  • 50676 Köln
    Krypta Maria im Kapitol

    Temperatur:
    15,4
    °C
    Feuchte:
    76,9
    %rF
    letzte Messung:
    08:44
    h

Aktuelles

29.03.2016

"Sie bringen Wärme nicht nur in Kirchen"

AZ, 16. März 2016

01.03.2016

„175 Jahre MAHR - JUBILÄUM“

Heute, am 1. März 2016, ist es soweit. Genau vor 175 Jahren erfolgte die Gründung der heute...

29.01.2016

Fachmesse monumento 2016 in Salzburg

Hohes Interesse auf der Fachmesse Monumento 2016 in Salzburg (28. bis  30. Januar 2016).Unser...

  • Kirche St.-Hubertus, Grosselfingen
    MAHRCALOR®- Kirchenheizung Baujahr 2010
  • MAHR Archiv
    Informationen und Grundrisse tausender Kirchen lagern in unserem Archiv
  • St. Petri zu Lübeck
    MAHR Actherm® Regeltechnik für 22.000 m3 Kirchenraum
  • Sankt Johann, Denkingen
    MAHR-Kirchenheizung 1978 – Langlebig durch Qualität und regelmäßige Wartung
  • Dom und Liebrauenkirche in Trier
    MAHR Heizsysteme im UNESCO-Welterbe
  • Kirche im Winter
    Nur durch Nutzung können Kulturgüter erhalten werden

Temperiersystem

Aufbau des Systems:

Ursprünglicher Gedanke dieses Systems war die Verlegung einer Kupferleitung im Putz entlang der Außenwände und der ganzjährige durchgängige Heizbetrieb, der auch eine Austrocknung (und damit eine Verringerung der Wärmedurchgangszahl) der Außenwand bewirken soll. Gleichzeitig soll die Erwärmung des Putzes oberhalb des Kupferrohrs zu einem Warmluftfilm auf der Innenseite der Wand führen, der großflächig eine Erhöhung der Wand-oberflächentemperatur bewirken soll. Diese höhere Wandoberflächentemperatur soll dann ausreichen, alle im Raum befindlichen Gegenstände und andere Wandflächen ebenfalls in ihrer Temperatur anzuheben und somit für Behaglichkeit sorgen.   

Vorteile dieses Systems sind:

  • Da die Wärmeabgabe der Rohrleitung in Relation zum Kirchenraum eher gering ist, wird häufig - vollkommen unabhängig vom eigentlichen Wärmebedarf der Kirche - ein kleinerer Kessel eingebaut.
  • Lokal begrenzte Erhöhung der Oberflächentemperatur und in diesem Bereich aktiver Schutz vor Kondensationsschäden. Somit kann dieses System helfen, bautechnische Schwachpunkte des Gebäudes (dünnwandige Konchen, Fensterlaibungen usw.) zu entschärfen. Eine solche Anordnung von Rohrleitungen zur „Entschärfung“ von bautechnischen Schwachstellen ist nicht neu und solche Dinge wurden immer wieder ausgeführt. Eine ganze Kirche jedoch nur mit einem „Temperiersystem“ auszurüsten widerspricht unserem Verständnis als Heizungsbauer, der dem Kunden definierte Temperaturen zusagen muss.

 

Nachteile des Systems sind:

  • Der Putz muss für die Verlegung des Rohres abgeschlagen und nach Montage wieder aufgebracht werden. Somit ist abzusehen, dass oberhalb der Rohre die Wandflächen weniger schnell, entferntere Wandteile jedoch recht bald verschmutzen werden.
  • Die Wärmeabgabe des Rohres ist viel zu gering, um eine definierte Temperatur im Raum zu erreichen. Da hilft auch die inzwischen oft propagierte Abhilfe in Form einer doppelten oder noch häufigeren Rohrschleife in unterschiedlichen Höhen kaum aus. Alle uns bekannten und zugetragenen Objekte bestätigen, dass für die Winterzeit keine feste Temperaturzusage gemacht werden kann. Selbst eine übliche Nutzungstemperatur von nur 12°C kann in der Regel nicht zugesichert werden.
    Nach unserem Verständnis hat der Betreiber das Recht, zu wissen, welche Temperatur sozusagen auf Knopfdruck in seiner Kirche erreicht wird. In den meisten Fällen werden mit dem Temperiersystem im Winter lediglich Temperaturen von nur 6 bis 8°C aufrecht erhalten. Wenn man nun weiß, dass die Temperaturen in vielen unbeheizten Kirchen auch nicht unter 0°C absinken (wenn z.B. im unbeheizten Kölner Dom einmal das Weihwasser gefriert, so steht das sogar in den Medien!), so muss man den Aufwand und den Nutzen einer solchen Maßnahme schon in Frage stellen.
  • Wenn eine Forderung nach einer definierten Temperatur nicht erhoben wird, könnte auch ein anderes Heizsystem mit gleicher Leistung, wie der des Temperiersystems, eingebaut und ebenso betrieben werden. Die Investitionskosten würden vergleichbarer und anlagenspezifische Nachteile des Temperiersystems würden vermieden.
  • Entscheidend für den Wärmedurchgang durch eine Wand sind deren physikalischen Werte, also woraus die Wand besteht, wie dick sie ist und die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen. Erfahrungsgemäß wird sich in einer normal beheizten Kirche eine Temperatur von 8 bis 15°C einstellen. Bei einer angenommenen Außentemperatur von minus 12°C beträgt die Temperaturdifferenz also ca. 20 bis 27 K. Beim Temperiersystem beträgt im Bereich der verlegten Rohrleitungen die Wand-Oberflächentemperatur ca. 25°C, und um das Rohr herum sogar noch deutlich mehr, so dass sich eine Temperaturdifferenz zwischen innen und außen von ca. 40 K und mehr ergibt.


Ergebnis

Erhöhter Wärmedurchgang nach außen im Bereich der Rohrleitungen.

Da das System ganzjährig und „rund um die Uhr“ betrieben werden soll, entstehen trotz der geringen Leistungen erhebliche Laufzeiten der Wärmeerzeuger, woraus teilweise deutlich höhere Betriebskosten als bei einer Vollraumheizung mit definierten Temperaturen entstehen können.