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  • 41751 Viersen-Dülken
    Kirche St. Cornelius

    Temperatur:
    20,3
    °C
    Feuchte:
    54,8
    %rF
    letzte Messung:
    08:55
    h
  • 40627 Düsseldorf-Unterbach
    Kirche St. Mariä Himmelfahrt

    Temperatur:
    19,3
    °C
    Feuchte:
    57,3
    %rF
    letzte Messung:
    08:53
    h
  • 31134 Hildesheim
    Michaeliskirche

    Temperatur:
    20,9
    °C
    Feuchte:
    59,6
    %rF
    letzte Messung:
    08:52
    h
  • 53111 Bonn
    Münsterbasilika St. Martin

    Temperatur:
    23,1
    °C
    Feuchte:
    49,2
    %rF
    letzte Messung:
    08:54
    h
  • 40668 Meerbusch-Lank
    Kirche St. Stephanus

    Temperatur:
    20,2
    °C
    Feuchte:
    58,6
    %rF
    letzte Messung:
    08:53
    h
  • 52062 Aachen
    DOM

    Temperatur:
    20,6
    °C
    Feuchte:
    56,1
    %rF
    letzte Messung:
    08:52
    h
  • 83253 Rimsting
    Kirche St. Nikolaus

    Temperatur:
    17,5
    °C
    Feuchte:
    65,6
    %rH
    letzte Messung:
    08:51
    h
  • 50676 Köln
    Krypta Maria im Kapitol

    Temperatur:
    18,9
    °C
    Feuchte:
    78,5
    %rF
    letzte Messung:
    08:53
    h

Aktuelles

04.07.2016

„175 Jahre MAHR - JUBILÄUM“

Kurzes Innehalten war angesagt; nicht nur an die letzten 175 Jahre denken, sondern mit Kunden und...

03.06.2016

Teilnahme am B2RUN-Lauf

Bei der 1. Auflage des B2RUN-Laufes (vormals actimonda-Businessrun) am 12. Mai durch den Tivoli und...

29.03.2016

"Sie bringen Wärme nicht nur in Kirchen"

AZ, 16. März 2016

  • Kirche St.-Hubertus, Grosselfingen
    MAHRCALOR®- Kirchenheizung Baujahr 2010
  • MAHR Archiv
    Informationen und Grundrisse tausender Kirchen lagern in unserem Archiv
  • St. Petri zu Lübeck
    MAHR Actherm® Regeltechnik für 22.000 m3 Kirchenraum
  • Sankt Johann, Denkingen
    MAHR-Kirchenheizung 1978 – Langlebig durch Qualität und regelmäßige Wartung
  • Dom und Liebrauenkirche in Trier
    MAHR Heizsysteme im UNESCO-Welterbe
  • Kirche im Winter
    Nur durch Nutzung können Kulturgüter erhalten werden

Gasstrahlerheizungen

Aufbau:

In einem Gehäuse wird mittels einer offenen Gasflamme ein Keramikkörper auf bis zu 900°C erhitzt und gibt Wärme überwiegend per Strahlung ab. Auch Dunkelstrahler mit geringerer Oberflächentemperatur (ca. 650°C) sind möglich. Entstehende Abgase werden je nach System direkt oder indirekt abgeführt. Die Anordnung der Strahler erfolgt in der Regel im Bereich der Außenwände oder der Decken oder z.B. in einer Leuchterähnlichen Ausführung unter dem Gewölbescheitel in entsprechendem Abstand vom Fußboden.

Vorteile dieses Systems sind:

  • Die höhere Temperaturempfindung des Kirchenbesuchers aufgrund der Strahlung.
  • Schnelle Wirkung
  • Das System hat sich bei anderen Anwendungsgebieten (Bahnsteige, Wintergärten, offene und im Freien liegende Arbeitsplätze usw.) bewährt.

 

Nachteile des Systems sind:

  • Die erforderliche Gasinstallation zu all den Strahlern (jeder Strahler muss an eine Gasleitung angeschlossen werden) kann eine optische Beeinträchtigung des Raumes mit sich bringen.
  • Bei Betrieb der Strahler können durch das Abbrennen der Gasflamme, ähnlich wie beim Gasherd, deutliche Geräusche auftreten. Auch können störende Knackgeräusche entstehen, die auf die Ausdehnung des Keramikkörpers bei Erwärmung zurückzuführen sind.
  • Die Vorschriften besagen, dass zur sicheren Abführung der Abgase pro Stunde und pro kW installierter Heizleistung 10 m³ Abluft sicherzustellen sind. Bei einer Kirche mit einer installierten Heizleistung von 100 kW müssen also 1.000 m³ Abluft sichergestellt werden. Diese Luftmenge kann auch Bestandteil des natürlichen Luftwechsels sein. Wenn dieser natürliche Luftwechsel nicht gewährleistet werden kann, müssen Abluftventilatoren, die oberhalb der Strahler anzuordnen sind, eingebaut werden.
  • Durch den vorgeschriebenen Luftwechsel wird unter Umständen der normale Luftwechsel des Kirchenraums erhöht und zusätzlich strömt kalte Luft von außen in den Kirchenraum – kalte Luft, die zusätzlich aufgeheizt werden muss.
  • Weiterhin sind Abgasführungen mit Abgasanlagen (einzeln oder zentral) möglich. Über die optischen und akustischen Wirkungen sollte man sich aber vor Ausführung ein Bild machen und Konsequenzen aufzeigen lassen.
  • Nicht alle Körperteile werden gleichmäßig angestrahlt. Körperteile, die im Strahlungsschatten liegen bleiben kalt und können frösteln erzeugen.